Perspektiven wechseln.
Gewohntes hinterfragen.
Ideen ausprobieren.
Scheitern zulassen.
Interpretationen offenlassen.
Planlos starten.
Die Grenzen zwischen der Kunst und anderen kreativen Tätigkeiten sind für mich fließend. Eine leere Leinwand füllen, einen Text schreiben oder Code entwickeln beginnt jeweils mit einer Idee und einem leeren Raum, der gestaltet werden muss. Man trifft Entscheidungen, verwirft sie, entwickelt Strukturen und nähert sich Schritt für Schritt einem Ergebnis.
Zwischen Kunst, Design und Code liegt der Unterschied weniger in der Gestaltung als in ihrem Nutzen: die Kunst erfüllt keinen Zweck und hat keine Funktionalität.
Die Kunst hat die Freiheit, alles zu hinterfragen, neu zu denken und von bestehenden Regeln zu abstrahieren. Genau dieses Vermögen lässt sich auch auf andere Bereiche übertragen: auf Gestaltung, Technologie, Schreiben, Arbeit und Alltag. Darin liegt für mich das Potenzial der Kunst – nicht nur Kunstwerke zu erschaffen, sondern neue Räume zu öffnen.
















